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LiteSpeed und Redis in WordPress konfigurieren

LiteSpeed Cache speichert fertige Kopien deiner Seiten. Redis speichert häufig benötigte Datenbankergebnisse. Zusammen können sie dafür sorgen, dass WordPress Seiten schneller lädt und Anfragen schneller verarbeitet.

In dieser Anleitung erfährst du, wie du LiteSpeed Cache installierst, das Plugin über DirectAdmin mit Redis verbindest und den LiteSpeed-Crawler einrichtest.

Wichtig: Diese Anleitung gilt nur für Nutzer, deren Webhosting auf einem LiteSpeed-Server läuft. Wenn du deine Website auf unsere LiteSpeed-Server umziehen möchtest, lies den Leitfaden zur Auswahl deines Webhosting-Servers.

Bevor du beginnst

Du brauchst Zugriff auf dein WordPress-Dashboard und auf DirectAdmin. Redis ist nicht in jedem Webhosting-Paket enthalten. Wenn du Redis in DirectAdmin nicht siehst, wird es von deinem Paket möglicherweise nicht unterstützt.

Wichtig: Deaktiviere alle anderen Plugins für Seiten-Caching oder Redis, bevor du fortfährst. Zwei Cache-Plugins gleichzeitig können Fehler verursachen oder veraltete Inhalte anzeigen.

Die Voreinstellung Advanced ändert mehrere Optimierungseinstellungen. Teste deine Website, nachdem du sie angewendet hast. Prüfe besonders Menüs, Formulare und andere interaktive Bereiche. Für einige Funktionen dieser Voreinstellung ist außerdem eine Verbindung zu QUIC.cloud erforderlich.

LiteSpeed Cache installieren und konfigurieren

Schritt 1: Installiere LiteSpeed Cache

Melde dich in deinem WordPress-Dashboard an. Gehe zu Plugins und klicke auf Add New Plugin. Suche nach LiteSpeed Cache. Installiere und aktiviere danach das Plugin.

Stelle vor dem nächsten Schritt sicher, dass alle anderen Cache- oder Redis-Plugins deaktiviert sind.

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Schritt 2: Öffne die Voreinstellungen

Gehe im WordPress-Menü zu LiteSpeed Cache und klicke auf Presets.

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Schritt 3: Wende die Voreinstellung Advanced an

Suche Advanced (Recommended) und klicke auf Apply Preset. Bestätige die Änderung, wenn WordPress dich dazu auffordert.

Die gute Nachricht? LiteSpeed Cache speichert zuerst eine Kopie deiner bisherigen Einstellungen. Sollte die neue Voreinstellung Probleme verursachen, kannst du diese Kopie über den Verlauf der Voreinstellungen wiederherstellen.

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Den Redis-Objekt-Cache aktivieren

Schritt 4: Öffne die Cache-Einstellungen

Gehe zu LiteSpeed Cache und klicke auf Cache.

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Schritt 5: Öffne den Tab Object

Klicke oben in den Cache-Einstellungen auf Object.

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Schritt 6: Wähle Redis aus

Stelle Object Cache auf ON. Wähle unter Method die Option Redis. Beim Verbindungstest kann noch Failed stehen. Das ist normal, solange du die richtigen Daten des Redis-Sockets noch nicht eingetragen hast.

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Schritt 7: Öffne Redis in DirectAdmin

Um DirectAdmin über Site.de zu öffnen, gehe zu Dashboard, wähle dein Paket aus und öffne Webhosting. Klicke danach auf Automatische Anmeldung.

Suche in DirectAdmin nach Redis oder öffne es im Bereich Advanced Features.

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Schritt 8: Aktiviere Redis

Klicke auf Enable. DirectAdmin startet Redis nun für dein Webhosting-Konto.

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Schritt 9: Kopiere den Pfad des Redis-Sockets

Kopiere den vollständigen Wert unter Path to redis socket file. Dieser Pfad gehört nur zu deinem Konto. Übernimm deshalb nicht den Beispielpfad aus dem Screenshot.

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Schritt 10: Trage den Socket-Pfad in LiteSpeed Cache ein

Gehe in WordPress zurück zu LiteSpeed Cache > Cache > Object. Füge den Pfad des Redis-Sockets in das Feld Host ein.

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Schritt 11: Stelle den Port auf null

Gib im Feld Port den Wert 0 ein. Ein Socket ist eine direkte lokale Verbindung. Deshalb verwendet er nicht den normalen Redis-Port.

Lass die anderen Einstellungen auf ihren Standardwerten, es sei denn, du weißt, dass deine Installation andere Werte benötigt. Klicke danach auf Save Changes.

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Schritt 12: Prüfe die Verbindung

Sieh dir das Statusfeld an. Dort sollten Redis Extension: Enabled und Connection Test: Passed stehen.

Wenn ich diese Konfiguration prüfe, warte ich immer auf Passed, bevor ich die Crawler-Einstellungen ändere. So kannst du am schnellsten prüfen, ob WordPress Redis erreichen kann.

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Den LiteSpeed-Crawler einrichten

Der Crawler besucht die Seiten aus deiner Sitemap und bereitet zwischengespeicherte Kopien vor. Stell dir vor, jede Seite wird geöffnet, bevor der erste Besucher eintrifft. Dadurch kann der erste Aufruf einer Seite schneller sein. Der Crawler benötigt allerdings Serverressourcen.

Schritt 13: Öffne die Crawler-Einstellungen

Gehe im WordPress-Menü zu LiteSpeed Cache und klicke auf Crawler. Öffne danach den Tab Settings.

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Schritt 14: Füge deine Sitemap hinzu

Füge die vollständige Adresse deiner Sitemap in das Feld Custom Sitemap ein. Je nach Einrichtung kann sie wie eines dieser Beispiele aussehen:

  • https://deinedomain.eu/wp-sitemap.xml
  • https://deinedomain.eu/sitemap.xml
  • https://deinedomain.eu/sitemap_index.xml

Verwende die Sitemap-Adresse, die auf deiner Website funktioniert. Öffne sie zuerst in einem neuen Browser-Tab und prüfe, ob sie geladen wird.

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Schritt 15: Aktiviere den Crawler

Stelle Crawler auf ON und klicke danach auf Save Changes. Behalte die Standardwerte für die Serverlast bei, sofern du keinen Grund hast, sie zu ändern.

Hinweis: Der Webserver muss den Crawler ebenfalls erlauben. Diese Funktion ist möglicherweise nicht in jedem Paket verfügbar. Deaktiviere den Crawler, wenn er zu viele Ressourcen verbraucht oder deine Website langsamer macht.

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Was tun, wenn der Redis-Verbindungstest fehlschlägt?

Prüfe diese Punkte:

  • Redis ist in DirectAdmin aktiviert.
  • Das Feld Host enthält den vollständigen Socket-Pfad aus deinem eigenen DirectAdmin-Konto.
  • Das Feld Port ist auf 0 eingestellt.
  • Du hast nach der Eingabe der Einstellungen auf Save Changes geklickt.
  • Es ist kein anderes Plugin für Redis oder Objekt-Caching aktiv.

Der Test schlägt weiterhin fehl? Deaktiviere Object Cache und wende dich an den Support von Site.de. Füge einen Screenshot des LiteSpeed-Statusfelds hinzu, aber teile niemals dein WordPress-Passwort.

Das war’s. Der LiteSpeed-Seiten-Cache und der Redis-Objekt-Cache sind jetzt miteinander verbunden. Prüfe deine Website, während du bei WordPress abgemeldet bist. So stellst du sicher, dass alle Seiten, Menüs und Formulare weiterhin richtig funktionieren.

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